Unser Qualitätsversprechen
Im Longevity-Bereich gibt es viel Marketing – und leider auch viel Unschärfe. Wir setzen deshalb nicht auf große Worte, sondern auf ein Prinzip: Qualität muss nachvollziehbar sein.
Zertifikate sind gut – aber nicht ausreichend
Zertifikate (z. B. ISO, GMP) können ein hilfreicher Baustein sein. Entscheidend ist jedoch, was im konkreten Produkt und in der konkreten Charge tatsächlich vorliegt. Deshalb stützen wir uns nicht ausschließlich auf Dokumente, sondern auf dokumentierte Qualitätsprozesse und – wo sinnvoll – unabhängige Analytik.
Worauf wir achten: Identität, Reinheit, Sicherheit
Je nach Produkt und Risikoprofil achten wir besonders auf:
• Identität: Ist der Rohstoff wirklich das, was er sein soll?
• Reinheit: Liegt der Stoff innerhalb der Spezifikation?
• Sicherheit: z. B. Schwermetalle, Mikrobiologie (wo relevant)
Nicht jedes Produkt erfordert dieselben Prüfungen. Wir arbeiten daher risikobasiert: Je sensibler ein Rohstoff, desto strenger der Prüf- und Dokumentationsansatz.
Unabhängige Analysen – dort, wo sie sinnvoll sind
Wo es angebracht ist, nutzen wir unabhängige Laboranalysen – insbesondere bei neuen Rohstoffen, neuen Lieferwegen oder bei Produkten mit erhöhtem Prüfbedarf. Das Ziel ist nicht „Analyse um jeden Preis“, sondern ein verlässliches Verhältnis aus Sicherheit, Aussagekraft und Aufwand.
Chargenlogik & Rückverfolgbarkeit
Qualität muss wiederholbar sein. Deshalb arbeiten wir mit Chargenlogik und dokumentieren so, dass Rückverfolgbarkeit möglich ist.
Transparenz: Was wir geben können – und was nicht
Was wir gern geben: verfügbare Qualitätsinformationen zu einem konkreten Produkt/Charge (wo vorhanden).
Was wir nicht veröffentlichen: Lieferantenlisten. Das schützt faire Zusammenarbeit und verhindert, dass Qualität auf reine „Herkunfts-Rhetorik“ reduziert wird.
Wenn Sie Dokumente zu einem Produkt wünschen, senden Sie uns bitte den Produktnamen und – falls vorhanden – die Chargenangabe. Wir prüfen dann, welche Unterlagen verfügbar sind.
Realistische Kommunikation statt Heilsversprechen
Wir versprechen keine Wunder. Wir setzen auf nachvollziehbare Qualität, klare Anwendungshinweise und ehrliche Grenzen. Unsere Inhalte dienen der Information und ersetzen keine medizinische Beratung.
Hinweis
Nahrungsergänzungsmittel sind kein Ersatz für eine ausgewogene Ernährung und eine gesunde Lebensweise. Bei Erkrankungen oder Medikation empfehlen wir Rücksprache mit einer medizinischen Fachperson.
Ein Kommentar von Dr. Peter Niehenke (Leiter der Abteilung 'Forschung und Produktentwicklung): Die Augenwischerei mit den Analysezertifikaten
Analysenzertifikate (COA) können hilfreich sein – sie sind aber kein Ersatz für einen verlässlichen Qualitätsprozess. Ein COA bezieht sich immer auf eine konkret analysierte Probe. Deshalb ist entscheidend, wie sauber Dokumentation, Chargenlogik und Qualitätskontrollen insgesamt umgesetzt sind.
Wenn Sie sich für Analysen interessieren: Werte sind für Nicht-Fachleute oft schwer einzuordnen. Besonders wichtig ist die Messunsicherheit des Verfahrens. Bei der Reinheitsbestimmung (z. B. mittels HPLC) sind Abweichungen durch Messunsicherheit, Referenzstandards und Probenhandling möglich. In seltenen Fällen können dadurch Werte leicht über 100 % erscheinen – das bedeutet nicht „mehr als 100 % Substanz“, sondern ist ein Effekt der Messung und spricht in der Praxis für einen sehr hohen Reinheitsgrad..
2. Der Reinheitsgrad sagt wenig über die Qualität
(Siehe auch Anmerkungen zum notwendigen Reinheitsgrad von NMN)
Wir werden häufig gefragt: "Wenn der analysierte Reinheitsgrad von NMN oder NAD* bei 97,5% liegt, was sind denn dann die verbleibenden 2,5%?"
Die Antwort: Kristallwasser
Man könnte den Reinheitsgrad also einfach dadurch weiter steigern, dass man versucht, sich des Kristallwassers zu entledigen, aber das würde das Produkt ohne jeden Qualitätsgewinn nur unnötig verteuern.
Wirklich bedeutsam ist daher nicht so sehr der Reinheitsgrad, sondern das Ergebnis der mikrobiologischen Analyse und der Analyse der Schwermetallbelastung.
Was muss man dazu wissen?
In dem hier abgebildeten aktuellen Analysebericht über das von uns vertriebene NAD+ sehen Sie im Abschnitt über die mikrobiologische Analayse Angaben < 10 und < 100.
Dabei handelt es sich um Richtwerte, die eingehalten werden sollten (oder Warnwerte, die nicht überschritten werden dürfen).
Die Maßeinheit für diese Richt- bzw. Warnwerte ist KbE/g
Bei der Analyse auf Schwermetalle gelten besonders strenge Richtwerte, idealerweise steht dort "n.n." für 'unterhalb der Nachweisgrenze'.